Herzinsuffizienz

Die Herzinsuffizienz ist als eine Schwäche der Herzleistung definiert. Das Herz bringt bei jedem Herzschlag zu wenig Blut in den Kreislauf, das dadurch in allen Organen des Körpers fehlt.

 

Beschwerden wie eine Abnahme der Leistungsfähigkeit, eine zunehmende Luftnot auch schon bei geringer Belastung, ein Anschwellen der Beine tagsüber,  ein  Wasserlassen mehr als 2x/Nacht und eine durch die Ernährung nicht erklärbare rasche Gewichtszunahme weisen auf eine Herzinsuffizienz hin. Wasser in der Lunge stellt schon ein Spätsymptom dar und führt fast immer zu einer Krankenhauseinweisung.

Die Diagnose wird durch eine ärztliche Untersuchung einschließlich Ultraschall des Herzens gestellt.

 

Seit über einem Jahr steht mit dem neuen Herzinsuffizienzmittel Entresto ein Medikament in drei Dosisstärken zur Verfügung, das die Beschwerden durch die Herzleistungsschwäche im Lauf der Zeit deutlich mindert.

Voraussetzungen für die Behandlung sind ein erhöhter Bluttestwert auf Herzinsuffizienz (NT-proBNP), eine im Ultraschall nachweisbare reduzierte Herzleistung auf mindestens die Hälfte einer normalen Leistung und eine Vorbehandlung mit einem ACE-Hemmer (z.B. Ramipril) / AT1-Blocker (z.B. Valsartan) und einem Betablocker (z.B. Metoprolol).

 

Wenn diese Voraussetzungen erfüllt sind, kann eine Behandlung von uns eingeleitet werden, diese wird regelmäßig überwacht, auch, um eine  Einstellung auf die optimale Dosis zu erzielen.